HBAM

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  • Post last modified:15. Januar 2025

HBAM oder «Hierarchisches B-Baum-Zugriffsverfahren»

Keine Panik, das hier ist nur ein Beispiel, wie diese Struktur so ungefähr aussehen könnte. Schau dir ein paar Diagramme an, die zeigen, was passiert, wenn man nach und nach Daten hinzufügt. Die Draco-Engine kümmert sich hauptsächlich darum, diese Blöcke in die richtige Reihenfolge zu bringen.

In FileMaker ist die maximale Größe für einen dieser Kästen, die wir Baumstruktur-Blätter nennen, 1000 Byte. Wenn ein Objekt größer ist als 1000 Byte, wird erst einmal ein neuer Zweig erschaffen, und die Blätter werden mit bis zu 1000 Byte gefüllt, bis alles gespeichert ist. Der Zweig enthält nur die Infos darüber, welches Blatt oder welche Blätter die tatsächlichen Daten speichern. So passen in jeden Speicherblock bis zu vier Blätter rein.

Größe des Cache festlegen

Wenn du die Größe des Datei-Caches festlegst, meint das die Anzahl der Blöcke, die in den temporären Ordner geschrieben werden können, nicht die tatsächliche Datengröße. Der Datei-Cache hält die Daten unverschlüsselt für eine bessere Performance. Bei Netzwerkoperationen sind die Daten aber mindestens 32 Bit oder 256 Bit verschlüsselt, wenn SSL auf dem Server aktiviert ist.

Da die früheren Cache-Systeme des Betriebssystems nicht für Datenbanken gemacht wurden, lädt FileMaker seine Daten in seinen eigenen Cache und kümmert sich da selbst drum. Mehr Infos dazu gibt’s weiter unten…

Kompression

HBAM hat auch die Dateikompression im Griff. Es schaut sich den Inhalt der Blöcke an und fasst sie logisch zusammen, damit die Blöcke gut gefüllt sind. Die Zweige werden dann mit diesen neuen Infos aktualisiert. Du kannst diesen Prozess bemerken, wenn du viele Datensätze löschst und die Datenbank danach schließt; HBAM merkt, dass eine Aufräumaktion nötig ist, und zeigt kurz eine Nachricht an, dass die Datenbank komprimiert wird. Normalerweise siehst du diesen Vorgang nicht, besonders wenn deine Datenbank gehostet wird.