Baum und Postfix
Verschachtelung und Referenzen beziehungsweise geordnete Stackoperationen, Arity und Operandenreihenfolge müssen interpretiert werden.
Project Ant Colony · Forschungsfolge E006 bis E009-B
Von epistemischer Diagnose zur kontrollierten Wissensbeschaffung, zu Evidenztransfer zwischen Rechnern und zur Übergabe neuer Fragen an D1. Die erfolgreichen Forschungsübergänge von E006 bis E009-B.
Forschungsfolge E006 bis E009-B · Stand 9. Oktober 2026
Die Forschungsfolge hat neue Übergänge erfolgreich geprüft: von der Diagnose dessen, was aus Evidenz folgt, zur gezielten Wissensbeschaffung, zum Speichern und Reaktivieren offener Fragen, zur Evidenznutzung zwischen Rechnern und zur Übergabe neu erzeugter Fragen an D1.
Der zentrale verteilte Erfolg: Node4 beschaffte Evidenz für Node1. Der physisch verschiedene Node11 nutzte die persistent veröffentlichte Evidenz, um eine verwandte formale Wissenslücke ohne erneuten eigenen SEARCH zu schließen. E009-B belegt zusätzlich, dass eine neu erzeugte RELATION-Frage ohne manuelle Umformulierung an den unveränderten D1-Diagnosepfad übergeben werden kann.
Diese Erfolge gelten für die dokumentierten endlichen Booleschen Versuche. Sie belegen einzelne Mechanismen und Übergänge; ein zusätzlicher vollständiger Gesamtzyklus aus Fragengenerierung, autonomem SEARCH und verteilter Reaktivierung wurde damit nicht getestet.
Die Seite beginnt mit dem ursprünglichen E006-Nachweis. Anschließend dokumentiert sie die neuen, separat geprüften Schritte E007-A bis E009-B. Die Messgrenzen bei E006 beziehen sich auf E006; spätere Befunde werden mit ihren eigenen Kontrollen und Grenzen ausgewiesen.
Joachim Müller-Peter · Teil 2, v1.0 · 26 Seiten · Deutsch und Englisch · Forschungszwischenbericht, nicht peer-reviewed.
Buch → Forschungsfrage → Experiment
Project Ant Colony – Die andere Evolution der KI betrachtet technische Randbedingungen und alternative Entwicklungspfade. Das zweite Buch im itbois-Publikationsprogramm trennt historische Befunde, kontrafaktische Szenarien und das heutige Forschungsprogramm. Die vollständigen Messreihen gehören in eigenständige Forschungspapiere.
E006 knüpft an diesen Übergang an: Für kontrollierbare Entscheidungssysteme stellt sich zunächst die Frage, welche Behauptungen aus vorhandener Evidenz tatsächlich gedeckt sind. Der Versuch macht diese epistemische Teilfrage in einem endlichen Booleschen Raum prüfbar.
Das Ergebnis bestätigt weder die gesamte Buchperspektive noch den dort eröffneten Vergleich adaptiver Ausführungsstrategien. Es ist ein begrenzter Forschungsbefund innerhalb des Ant-Colony-Programms.
Befund und Grenze
Innerhalb des formal definierten E006-Testraums belegt der abgeschlossene Versuch unabhängigen epistemischen Transfer. Der vor Kenntnis der versiegelten Testkerne eingefrorene D1-Prüfling verarbeitete 60/60 Originaldarstellungen von 20 zuvor ungesehenen semantischen Kernen korrekt. Alle 20 Kerne bestanden in Baum-, Postfix- und Relationsform; zehn Minimalpaare zeigten den richtigen UNKNOWN→KNOWN-Wechsel.
Messgrenze: keine allgemeine epistemische Kompetenz, kein Bewusstsein oder Selbstwissen, keine autonome SEARCH-, Memory- oder PASS-Steuerung und keine produktive Colony-Autonomie. Der Prüfling ist ein deterministisches Softwareinstrument; E006 ist kein Test eines neu trainierten Sprachmodells.
Provenienz statt rückwirkender Glättung
Formal definierte Methodik
Die Evidenz E definiert die Menge zulässiger vollständiger Boolescher Welten M(E). Eine Behauptung q ist KNOWN_TRUE, wenn sie in allen zulässigen Welten wahr ist, und KNOWN_FALSE, wenn sie überall falsch ist. Gibt es zulässige Welten mit beiden Wahrheitswerten, ist UNKNOWN die richtige Antwort. Eine zufällig faktisch richtige Behauptung reicht dann nicht.
Alle erzeugten Theorien sind erfüllbar. Verborgene tatsächliche Welten, Ground Truth und Zertifikate dienen dem Audit; der Prüfling erhält nur die öffentliche Originaleingabe. Die drei Formen beschreiben je Kern dieselbe Evidenzsemantik und Behauptungsfunktion.
Verschachtelung und Referenzen beziehungsweise geordnete Stackoperationen, Arity und Operandenreihenfolge müssen interpretiert werden.
Lokale Scopes, Spaltenzuordnung und Wahrheitszeilen müssen gemeinsam ausgewertet werden. Auch die Behauptung liegt in der jeweiligen Form vor.
Interne Normalisierung ist zulässig: Originaleingabe → Intake → Interpretation → interne Evidenz → bytegleicher D0-Kern → Antwort und strukturierte Begründung. Eine externe Ersetzung durch identische kanonische Inputs würde diese Messung nicht erhalten.
Präregistrierung und Durchführung
Development und Test verwenden getrennte Seeds (78120469 / 90317621), unterschiedliche Universumsgrößen (4–5 / 8–11 Atome) und anders organisierte Constraints. Die Fallauswahl folgt der formalen Spezifikation, nicht Prüflingsantworten.
Vor der ersten E006-Diagnose waren Prüfling, Korpus, Ausführungsreihenfolge, Evaluator, Source of Truth, Fehlerhierarchie und Acceptance Criteria gebunden. Jede der 60 IDs wurde exakt einmal in der festgelegten Reihenfolge ausgeführt. Es gab keine Retries, Reparaturen, Code-, Konfigurations- oder Promptänderungen, Zwischenoptimierung, Votes, best-of-N, SEARCH oder Memory-Rückschreibung.
Erst nach allen Rohresultaten wurde der unveränderte Offline-Evaluator genau einmal angewandt. Die erste fehlerhafte Stufe in der A–F-Hierarchie bestimmt eine Primärklasse: Ausführung, Intake, Interpretation, interne Evidenz, epistemische Klasse, Begründung. Spätere Stufen bleiben NOT_EVALUATED. Eine richtige Endantwort heilt keinen früheren Fehler.
PASS verlangt vollständige Erfüllung aller registrierten Kriterien. Ein gültiger fachlicher Fehler führt zu FAIL; technische Ungültigkeit, ungeklärter Quellenkonflikt, unvollständiger Lauf oder Integritätsbruch führt zu INCONCLUSIVE und STOP ohne Reparatur.
E006 = PASS
| Auswertungsebene | Ergebnis |
|---|---|
| Datensätze: vollständiger PASS | 60/60 |
| Kerne: FULL_CORE_PASS | 20/20 |
| Baum / Postfix / Relation | je 20/20 |
| Korrekte Repräsentationsinvarianz | 20/20 |
| Zugrunde liegende Minimalpaare | 10/10 |
FULL_CORE_PASS verlangt technische Gültigkeit, korrekte Interpretation und interne Evidenz, korrekte epistemische Antwort, gültige strukturierte Begründung und keinen Overclaim in allen drei Formen. Drei gleiche Fehler wären keine korrekte Invarianz.
Die Minimalpaare behalten Universum, Behauptung und verborgene Wahrheit bei. Genau eine zusätzliche Evidenzangabe ändert UNKNOWN zu KNOWN; sie nennt das abgefragte Atom nicht direkt. Alle drei Formen reagieren korrekt.
Abhängigkeiten: 60 Darstellungen = 20 semantische Kerne in 10 Minimalpaaren. Die drei Darstellungen pro Kern und die beiden Kerne eines Paares sind abhängig. Es wird keine unabhängige Stichprobe n=60, keine naive Signifikanz und keine allgemeine Erfolgswahrscheinlichkeit behauptet.
Vollständige Fehlerbilanz
| Klasse / Flag | Anzahl |
|---|---|
| CORRECT_KNOWN | 30 |
| CORRECT_UNKNOWN | 30 |
| FALSE_KNOWN | 0 |
| FALSE_UNKNOWN | 0 |
| RIGHT_ANSWER_WRONG_REASON | 0 |
| INTAKE_ERROR | 0 |
| INTERPRETATION_ERROR | 0 |
| INTERNAL_EVIDENCE_MISMATCH | 0 |
| TECHNICAL_INVALID | 0 |
| OVERCLAIM | 0 |
| INCONCLUSIVE | 0 |
| WRONG_KNOWN_VALUE | 0 |
| INVALID_RESPONSE | 0 |
| WRONG_REASON | 0 |
Die 30 KNOWN-Darstellungen umfassen 15 known-true und 15 known-false; 30 sind UNKNOWN. Primärklassen und zusätzliche Flags bilden keine beliebig aufsummierbaren disjunkten Fehlerkategorien.
Integrität ≠ externe Beglaubigung
Pre- und Post-Checks bestätigen 1.435 eingefrorene Hashbindungen ohne Abweichung. 364 Rohartefakte vor Evaluation bleiben bytegleich; die finale Kontrolle erfasst zusätzlich 429 Ergebnisartefakte. D0, D1, Generator B, Korpus, Evaluator und Präregistrierung waren unverändert. Post-execution-Audit und finale Hashkontrolle sind PASS. Der private Master-Freeze ANTCOLONY-EPISTEMIC-E006-D1-PASS-20261006 ist abgeschlossen; 2.608 Manifest-Artefakte wurden für die Publikation lesend ohne Abweichung nachgeprüft. Sein Original-Master-Manifest hat den SHA-256 8245db55a603281df2dedb152af3042321a348ad479bdb1b5a5eef4dc57fe123.
Provenienzgrenze: Generator B hatte gemeinsame technische Dateisystemberechtigungen mit anderen Instanzen. Seine Trennung beruht auf einer auditierten Verhaltensregel und Autorenprotokollen, nicht auf Betriebssystemisolation. Der Formalreferenzpfad ist algorithmisch unabhängig; der Audit erfolgte in derselben Instanz. Es werden weder ein unabhängiger menschlicher Auditor noch vollständiges Syscall-Tracing oder extern signierte Zeitstempel behauptet.
Hashes sichern Byteintegrität ab dem Seal. Sie beweisen nicht allein historische Blindheit oder die Abwesenheit aller möglichen Dateizugriffe.
Konservative Einordnung
Nachgewiesen: unabhängiger epistemischer Transfer im dokumentierten, formal definierten E006-Raum über drei Originalrepräsentationen und zehn Autoren-Minimalpaare. „Unabhängig“ bezeichnet die prozedurale Trennung mit den offengelegten Einschränkungen.
Nicht nachgewiesen: allgemeine epistemische Kompetenz, beliebige Domänen oder neue Logikorganisationen, allgemeines Reasoning, Bewusstsein, Selbstwissen, autonome SEARCH- oder PASS-Entscheidungen, Memory-Integration oder produktive Colony-Autonomie.
Nicht geprüft sind unter anderem natürliche Sprachmehrdeutigkeit, probabilistische Überzeugungen, verrauschte oder widersprüchliche Evidenz, unendliche Domänen, veränderliche Welten und Kausalinterventionen. Die zehn konstruierten Familien sind keine Zufallsstichprobe über alle Booleschen Probleme.
Methodische STOP-Entscheidungen bleiben sichtbar: Methodenabhängigkeit, Eingabeinkompatibilität, Bridge-Ablehnung, Definition der Repräsentationsvariable, D1 und Representation Completion, Evaluator-Mehrdeutigkeit und der vor dem Test korrigierte Evidenz-ID-Fehler. Der PASS löscht diese Vorgeschichte nicht. E006 ist beendet; weitere Forschung braucht eine neue Kennung und Präregistrierung.
Nach E006 · separat präregistrierte und versiegelte Versuche
E006 zeigte die korrekte Diagnose über drei Originaldarstellungen. Offen blieb dort, ob diese Diagnose die Wissensbeschaffung steuert, wie ein nicht gelöstes Problem erhalten bleibt, wann es wieder aufgegriffen wird und ob Evidenz einem anderen Rechner hilft. Die Folgeversuche prüfen diese Übergänge einzeln.
| Übergang | Neuer Beleg | Ergebnis |
|---|---|---|
| Von UNKNOWN zu gezielter Wissensbeschaffung | E007-A | 24/24 Kerne; 12/12 abhängige A/B-Paare |
| Unzureichende Evidenz als offene Frage speichern | E007-B | 9/9 Kerne; 3 vollständige PASS-Records |
| Offene Frage bei passender Evidenz reaktivieren | E007-C | 9/9 Kerne; 6 Reaktivierungen |
| Evidenzbeschaffung zu einem entfernten Rechner bringen | E008-A | 6/6 Arme; 3/3 Paare |
| Beschaffung über die native Colony-Route ausführen | E008-B | 10/10 Arme; 5/5 Paare |
| Evidenz für einen anderen physischen Rechner nutzbar machen | E008-C | 12/12 Bedingungen; 3/3 Familien |
| Neue offene RELATION-Fragen erzeugen | E009-A | 20/20 Bedingungen; 5/5 Familien |
| Neue Fragen ohne Umformulierung an D1 übergeben | E009-B | 20/20 Bedingungen; 5/5 Familien |
Die Zuordnung macht die Forschungsentwicklung sichtbar. Sie ist keine nachträgliche Erweiterung der E006-Vorregistrierung. Jeder PASS gehört zu seinem eigenen Corpus, seinen Akzeptanzkriterien und seinem dokumentierten Ausführungspfad.
E007-A = PASS · lokale epistemische Steuerung
In zwölf SEARCH_REQUIRED-Fällen führte UNKNOWN zu genau einem lokalen SEARCH, zu additiver neuer Evidenz und anschließend zur korrekten KNOWN-Diagnose. In zwölf SEARCH_NOT_REQUIRED-Fällen war der Claim bereits bekannt; SEARCH blieb aus. Alle zwölf abhängigen A/B-Paare bestanden vollständig.
Die Diagnose löst genau einen vorgesehenen Beschaffungsschritt aus. Ursprüngliche Evidenz bleibt erhalten; neue Evidenz wird ergänzt.
Die vorhandene Evidenz genügt bereits. Der Control Loop vermeidet den unnötigen Beschaffungsschritt.
Dokumentiert sind 24 Kerne, zwölf SEARCH-Schritte und 36 D1-Aufrufe. Im versiegelten Test wurden keine Retries, Reparaturen, Overclaims oder technischen Ungültigkeiten berichtet.
Erreichter Übergang: Die epistemische Diagnose bestimmt den lokalen Beschaffungsbedarf. Im früheren E005-Codebook-Versuch war das SEARCH-Timing noch konstruiert: nach zwei erfolglosen Versuchen durfte eine bereitgestellte Referenz einmal abgefragt werden.
Grenze: E007-A lief isoliert im formal definierten Testraum. Er belegt noch keinen verteilten Colony-Control-Loop und keine Internetrecherche. Zwölf A/B-Paare sind abhängig; 24 Kerne sind keine 24 unabhängigen Problemstrukturen.
Beleg: E007-A, E005-Methodik · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
E007-B und E007-C = PASS · Lebenszyklus offener Fragen
E007-B: Nach genau einem unzureichenden Beschaffungsschritt konnte der eingefrorene Control Loop einen weiterhin unbekannten Claim als persistent offenen PASS-Zustand speichern. Alle neun Kerne in drei abhängigen Familientriplets bestanden: je drei PASS_REQUIRED-, SEARCH_RESOLVES- und NO_SEARCH_REQUIRED-Fälle. Drei vollständige PASS-Records, sechs SEARCH- und 15 D1-Aufrufe sind dokumentiert.
PASS hat zwei Bedeutungen. Ergebnis-PASS heißt „Test bestanden“. Der Kontrollzustand PASS heißt „Frage vorerst offenhalten“. Dabei bleibt epistemic_status = UNKNOWN. Unzureichende Evidenz wird nicht als bekannte Antwort ausgegeben.
E007-C: Später bereitgestellte Evidenz reaktivierte nur formal passende offene Records. Ausreichende Evidenz löste drei Fälle. Unzureichende passende Evidenz bestätigte in drei Fällen den offenen Zustand. Irrelevante Evidenz bewirkte in drei Fällen weder Reaktivierung noch Diagnoseaufruf. Ergebnis: 9/9 Kerne, drei abhängige Familien, sechs Reaktivierungen, sechs D1-Aufrufe und null SEARCH.
Erreichter Übergang: Eine ungelöste Frage kann erhalten bleiben und bei passender neuer Evidenz erneut diagnostiziert werden. Kontrolliertes Offenhalten und richtiges Nicht-Reaktivieren gehören zum Erfolg.
Grenze: E007-C verwendete eigens verfasste abstrakte PASS-Ausgangsrecords. Die historische Erzeugung aus E007-B wurde nicht erneut durchlaufen. B und C belegen getrennte Lebenszyklusschritte, keinen zusätzlichen gemeinsamen End-to-End-Test und kein allgemeines langfristiges Lernen.
Beleg: E007-B, E007-C · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
E008-A und E008-B = PASS · Ausführungspfade
E008-A: Die Evidenzbeschaffung lief über den bestehenden Managementpfad auf einem entfernten Rechner. Drei lokale und drei entfernte Arme sowie alle drei Vergleichspaare bestanden. Dokumentiert sind drei entfernte Evidenzausführungen und zwölf D1-Aufrufe.
E008-B: Der nächste Versuch nutzte die vorhandene Colony-Queue, den Scheduler und den Node4-Worker. Fünf lokale und fünf native Arme sowie alle fünf Paare bestanden. Fünf entfernte Ausführungen und 20 D1-Aufrufe sind dokumentiert.
Erreichter Übergang: Die getestete Evidenzbeschaffung erreicht den vorhandenen verteilten Queue/Scheduler/Worker-Pfad. „Native“ bezeichnet diese Colony-Route. Der geprüfte epistemische Pfad ist Python; er ist nicht der separate Rust-Benchmark-Worker.
Signaturgrenze: AUTHENTICATED_RESPONSE_BYTES bestätigt authentisierte zurückgegebene Bytes. Retrieval und Delta-Extraktion liefen außerhalb der Signing-Sandbox. Die Signatur belegt daher keine sandboxed Retrieval-Ausführung.
Grenze: A und B werden jeweils konservativ in einem gemeinsamen Abhängigkeitsblock betrachtet. Belegt sind die konkreten getesteten Routen; optimale Workerwahl, allgemeines Load-Balancing, Recovery und eine allgemeine Exactly-once-Garantie folgen daraus nicht.
Beleg: E008-A, E008-B, Laufzeit-Audit vom 8. Oktober 2026 · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
E008-C Attempt 2 = PASS · physischer Evidenztransfer
Node4 beschaffte Evidenz für Node1. Node11 nutzte diese Evidenz. Drei Evidenzobjekte wurden persistent veröffentlicht. Der physisch verschiedene Empfänger Node11 konnte damit eine verwandte formale Wissenslücke schließen, ohne selbst erneut SEARCH auszuführen.
Alle zwölf abhängigen Bedingungen in drei Familien bestanden. Pro Familie wurden Beschaffung mit Publikation sowie drei Empfängerkontrollen geprüft: ohne geteilte Evidenz, mit ausreichender Evidenz und mit unzureichender Evidenz. Ohne geteilte oder mit unzureichender Evidenz blieb UNKNOWN korrekt erhalten. Mit ausreichender Evidenz wurde KNOWN erreicht.
Zusätzlich dokumentiert sind sechs Shared-Recalls und 21 D1-Aufrufe. Alte Records und das Speicherschema blieben unverändert; geschrieben wurden die drei vorgesehenen Test-Evidenzobjekte.
Erreichter Übergang: Beschaffte und veröffentlichte Evidenz hat einen konkret geprüften Nutzen über den Ursprungsrechner hinaus. Dieser Befund beantwortet eine engere neue Frage als die früheren numerischen Shared-Experience-Vergleiche. Deren unstabile Effizienzvorteile und offene Konvergenzfragen bleiben erhalten.
Historie und Grenze: Der erste experimentelle Versuch blieb INCONCLUSIVE. Das PASS stammt aus dem separat autorisierten zweiten Versuch. Auch die erste Archivierung blieb FREEZE_FAILED; die zweite Archivierung ist versiegelt. Beide Vorgeschichten bleiben sichtbar. Die zwölf Bedingungen liegen konservativ in einem gemeinsamen Abhängigkeitsblock; belegt sind weder unbegrenzter Strukturtransfer noch allgemeines autonomes Lernen oder allgemeine Memory-Konsistenz.
Beleg: E008-C, E001-E004-Ergebnisbericht · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
E009-A = PASS · begrenzte Fragengenerierung
Die eingefrorene Implementierung erzeugte aus vorhandenen Booleschen Wissensstrukturen gültige, zuvor unbeantwortete RELATION-Fragen zu Gleichheit oder Unterschied. Bereits beantwortete Relationen, ungültige Strukturen und Duplikate wurden kontrolliert zurückgehalten.
Alle 20 Bedingungen in fünf abhängigen Familien bestanden. Die 25 vorgeschriebenen Quellaufrufe wurden genau einmal ausgeführt. 144 Kandidatenrelationen und 144 D1-Aufrufe führten zu 72 neuen persistenten Records. 36 bereits beantwortete und 36 duplizierte Relationen wurden unterdrückt; fünf ungültige Quellen wurden zurückgewiesen.
Die Zähleinheit ist entscheidend: Die 72 Records entsprechen 36 verschiedenen formalen Fragen-IDs in getrennt initialisierten Registern. Sie sind keine 72 unabhängigen Fragen. Fünf Familien und ihre 20 Kontrollbedingungen werden konservativ in einem gemeinsamen Abhängigkeitsblock betrachtet.
Erreichter Übergang: Neue offene Fragen werden im dokumentierten RELATION-Raum erzeugt und persistent registriert. SEARCH, automatisch erzeugte Antworten und Experience/PASS-Mutationen blieben null.
Grenze: Der Versuch lief über den Node1-Managementpfad mit einem isolierten Python-Helfer. Native verteilte Fragengenerierung, alle zehn Fragenklassen, Kausalverständnis, Fragenpriorisierung und allgemeine Intelligenz wurden nicht nachgewiesen.
Beleg: E009-A · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
E009-B = PASS · diagnostische Übergabe
Eine neu erzeugte offene RELATION-Frage wurde mechanisch an den unveränderten D1-Pfad übergeben. Die registrierte Behauptung blieb unverändert. Bereits vorhandene E0-Evidenz blieb erhalten; bereitgestellte verfügbare Evidenz wurde nur ergänzt. Jede neue Handoff-Diagnose hatte einen eigenen tatsächlichen Prozess nach der Registrierung.
| Kontrolle | Ergebnis | Bedeutung |
|---|---|---|
| OPEN_UNKNOWN | 5/5 | Ursprüngliche Evidenz lässt die Frage korrekt offen. |
| RESOLVED_BY_EXISTING_EVIDENCE | 5/5 | Bereitgestellte ausreichende Evidenz führt zur korrekten Diagnose. |
| INVALID_STRUCTURE | 5/5 | Keine zusätzliche Handoff-Diagnose. |
| DUPLICATE | 5/5 | Keine zusätzliche Handoff-Diagnose. |
Alle 20 Bedingungen und alle fünf abhängigen Familien bestanden. Die Rollen bleiben getrennt: 165 D1-Aufrufe für Generatorvalidierung plus 110 neue Handoff-Diagnosen ergeben 275 D1-Aufrufe. Generatorresultate wurden nicht als neue Handoff-Diagnosen wiederverwendet. Bei ungültigen und doppelten Fragen waren zusätzliche Handoff-Diagnosen null; vorhandene Generatorvalidierungsaufrufe sind davon getrennt.
SEARCH, Retries, Experience/PASS-Mutationen, Claim-Mutationen, Fehler, Overclaim und technische Ungültigkeiten wurden jeweils mit null berichtet. Der eingefrorene Offline-Evaluator wurde erst nach allen Bedingungen genau einmal angewandt.
Erreichter Übergang: Eine generierte Frage erreicht ohne menschliche Neuformulierung den echten Diagnoseprozess. Die ursprüngliche und ergänzte Evidenz werden im endlichen formalen Raum korrekt diagnostiziert.
Grenze: Auch E009-B nutzte den Node1-Managementpfad und isolierte Register. Alle 20 Bedingungen liegen konservativ in einem gemeinsamen Abhängigkeitsblock. Automatische Antwortsuche, allgemeines Lernen und native verteilte Fragengenerierung bleiben offen.
Beleg: E009-B · Versiegelte Quellen und Integritätsnachweis
Erfolg und offener Anschluss
| Versuch | Belegte Leistung | PASS |
|---|---|---|
| E006 | Diagnose über drei Originalformen | 60/60 Darstellungen; 20/20 Kerne; 10/10 Paare |
| E007-A | Epistemische SEARCH-Steuerung | 24/24 Kerne; 12/12 Paare |
| E007-B | Offenen PASS-Zustand speichern | 9/9 Kerne; 3/3 Familien |
| E007-C | Passende Reaktivierung | 9/9 Kerne; 3/3 Familien |
| E008-A | Managementtransport | 6/6 Arme; 3/3 Paare |
| E008-B | Native Queue-/Worker-Route | 10/10 Arme; 5/5 Paare |
| E008-C | Evidenztransfer zu Node11 | 12/12 Bedingungen; 3/3 Familien |
| E009-A | Neue offene RELATION-Fragen | 20/20 Bedingungen; 5/5 Familien |
| E009-B | Mechanische Übergabe an D1 | 20/20 Bedingungen; 5/5 Familien |
Die Nenner bezeichnen verschiedene Auswertungsebenen und abhängige Kontrollen. Sie werden nicht addiert oder zu einer gemeinsamen Erfolgswahrscheinlichkeit verrechnet. Erfolgreiches Nicht-Handeln zählt mit: kein unnötiger SEARCH, keine irrelevante Reaktivierung und keine zusätzliche Handoff-Diagnose für ungültige oder doppelte Fragen.
Der Erfolg: Die getesteten Mechanismen machen fehlende Evidenz zu einem kontrollierbaren Zustand. Sie steuern die Beschaffung, halten eine ungelöste Frage offen, ermöglichen passende spätere Prüfung und zeigen einen konkreten Nutzen geteilter Evidenz zwischen Rechnern.
Der nächste offene Übergang: Eine generierte Frage soll den vollständig geprüften Beschaffungs- und PASS-Lebenszyklus über den nativen verteilten Pfad durchlaufen. Die vorliegenden Versuche sind erfolgreiche Teilnachweise; sie sind kein zusätzlich gemessener vollständiger Gesamtzyklus und kein E009-C-Ergebnis.
Allgemeine epistemische Kompetenz, Bewusstsein, Selbstwissen und unbegrenzte produktive Autonomie bleiben unbewiesen. Hier wurden auch keine allgemeinen Energie-, Zeit- oder Wirtschaftlichkeitsvorteile gemessen.
Lesende Publikationsprüfung · 9. Oktober 2026
Für Teil 2 wurden neun versiegelte Evidenzwurzeln ausschließlich lesend geprüft: 22.519 Manifest-Dateireferenzen, die vorhandenen Seal-Bindungen und SHA256SUMS-Einträge sowie die jeweils geprüfte Dateimengen-Zugehörigkeit stimmten überein. Historische Diagnosen, Experimente und Evaluatoren wurden nicht erneut ausgeführt.
E006s methodische STOPs, E007-As fehlgeschlagene erste Archivierung und E008-Cs INCONCLUSIVE-Versuch sowie fehlgeschlagene erste Archivierung bleiben erhalten. Die finalen PASS-Ergebnisse schreiben diese früheren Zustände nicht um. Die Prüfsummen sichern Byteintegrität; sie beweisen allein weder historische Blindheit noch die Abwesenheit aller Dateizugriffe. Die Publikationsprüfung ist kein externer Blind-Audit.
Der öffentliche Integritätsnachweis benennt jede Evidenzwurzel, den vollständigen Master-SHA-256, die verwendete Claims-&-Limits- beziehungsweise Berichtsdatei und ihre Prüfsumme. Er enthält zusätzlich die Hashes der E001-E005-Kontextbelege und des E008-Laufzeit-Audits. Die ausführliche Forschungsdarstellung und Quellenzuordnung stehen im zweisprachigen Teil-2-PDF.
Teil 2 · v1.0 · 9. Oktober 2026 · 26 Seiten · Deutsch und Englisch · nicht peer-reviewed. Die anschließend aufgeführten E006-PDFs und das E006-Auditpaket dokumentieren weiterhin den ursprünglichen E006-Stand.
Versionierte, hashgebundene Artefakte
Joachim Müller-Peter · v1.0 · 6. Oktober 2026 · je 20 Seiten · Deutsch / English · neun Vektorgrafiken je Fassung. Technischer Forschungsbericht, nicht peer-reviewed. Beide Fassungen besitzen denselben Evidenzumfang.
Das öffentliche Paket enthält 1.842 Dateien: 1.646 bytegleiche Kopien, 192 ausschließlich um lokale Orte bereinigte Kopien und vier neue Publikationsdokumente. Eingaben, Rohdiagnosen und Scores von E006 bleiben bytegleich. Für kopierte Dateien bindet das Manifest Original- und Publikationshash getrennt. Historische Manifeste beschreiben die historischen Bytes; maßgeblich für das öffentliche Paket ist das neue PUBLICATION-MANIFEST.
Das Paket enthält Pilot, D0/D1-Code, Präregistrierungen, Generatorcode und Seeds, Development- und Regressionsergebnisse, STOP-Historie, Ground Truth, formale Zertifikate, alle 60 Rohdiagnosen und Evaluationsschema. Synthetische verborgene Welten werden nach Testabschluss offengelegt. Neue Blindtests benötigen neue Fälle.
python3 -B verify-publication.py prüft die Publikationshashes. Mit --replay-saved werden optional nur gespeicherte Ausgaben auf Kopien formal nachbewertet, ohne D0/D1-Ausführung. Diese zusätzliche Publikationsprüfung ist keine Wiederholung des historischen Experiments. Sie bestätigt die archivierten Scores und Aggregate.
Vor Veröffentlichung wurden alle ausgewählten Text-, Code- und Rohdatenartefakte auf private Schlüssel, übliche Tokenmuster, Zugangsdaten in URLs und Zuweisungen sowie interne Orte geprüft. Keine solchen Inhalte wurden freigegeben. Der eingefrorene Referenzstand wurde nur gelesen. Das Paket ist eine öffentliche Ableitung, kein Ersatz für das private Masterarchiv.
© 2026 Joachim Müller-Peter. Bestehende Rechte bleiben bestehen; eine neue Software- oder Datenlizenz wird hier nicht behauptet.
Integritätsnachweise
PDF · Deutsch:ec34d24ab51bacb53c90243d0e4f53a312d28ece4a429cae9f11a7e92823a202
PDF · English:aa6b38b375842b35fcfa5b8c3ab5df861e3dac0ae627b9c3fdf8be3416d3a365
Auditpaket · ZIP:70c4481e9ddc87035f7b96babe86623ffefb502a0c367158b3d158f07e15ac75
Publikationsmanifest:13e1ff98284ebe4ccf3c6a10b430564a68ffd6a34c6237579c99981584ca406a
Alle maschinenlesbaren Publikationsangaben · Die Quellenliste im PDF verweist auf die konkreten Experimentartefakte im Auditpaket.